Maria Bildstein, Katholische Wallfahrtskirche am Benkner Büchel, Schweiz
Maria Bildstein ist eine katholische Wallfahrtskirche auf dem Gipfel des Benkner Büchels in der Region St. Gallen, das sich während der Eiszeit gebildet hat. Das Bauwerk von 1966 besitzt eine überdachte Tribüne mit 550 Plätzen und steht unter der Verwaltung der Benediktinerabtei St. Otmarsberg.
Die Wallfahrt begann 1519, als Johann Heinrich Jud eine Marienstatue auf den Berg brachte und damit die Errichtung eines Steinschreins auslöste. Über Jahrhunderte wuchs der Ort als Anlaufstelle für gläubige Menschen in der Region.
Der Wallfahrtsort entstand aus einer Marienverehrung, die sich über Jahrhunderte in der Region verankerte und das Selbstverständnis der Gläubigen prägte. Besucher finden heute noch in den Grotten und auf dem Berg räumliche Zeichen dieser religiösen Hingabe vor.
Der Ort liegt auf einem Hügel und ist mit leichtem Aufstieg erreichbar, wobei die überdachte Tribüne bei schlechtem Wetter Schutz bietet. Der Standort und die Umgebung ermöglichen mehrere Wege hinauf, je nach persönlicher Fitness und Zeit.
Zwischen 1881 und 1883 wurden mehrere Grotten in den Felshang des Berges geschaffen, die an die heiligen Berge der Barockzeit erinnern. Diese künstlichen Höhlen prägen bis heute das Aussehen des Wallfahrtsgeländes.
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