Grundmauern der Klosteranlage Beerenberg, Klosterruinen in Wülflingen, Schweiz
Kloster Beerenberg liegt auf dem Osthang des Beerenbergs und zeigt heute noch erhaltene Mauern bis etwa vier Meter Höhe sowie Grundmauern aus Stein. Das Kloster war eine Gemeinschaft von Mönchen, die hier zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert lebten und beteten.
Eine Eremitage wurde 1318 auf Erlaubnis von Herzog Leopold I. von Österreich gegründet und entwickelte sich unter dem Franziskaner Heinrich von Linz bis 1355 zu einem Kloster. Die Papst Sixtus IV. ordnete die Auflösung 1482 an.
Der Name Beerenberg bezieht sich auf den Beerstrauch, der einst auf dem Hügel wuchs, wo später das Kloster entstand. Besucher können heute die Überreste dieser mittelalterlichen Gemeinschaft in der bewaldeten Landschaft erkunden und sich vorstellen, wie Mönche hier lebten und beteten.
Die geschützten Ruinen sind über Wanderwege im Waldgebiet leicht zu erreichen und laden zu Spaziergängen ein. Der Ort hat offene Flächen für Erholung und eignet sich gut für Familienbesuche.
Ausgrabungen zwischen 1970 und 1973 förderten verzierte Fliesen, Keramikfragmente und Grabstätten zutage, die Einblicke in das tägliche Leben der Mönche geben. Diese Funde zeigen, wie detailliert und kunstvoll die Bewohner ihre Umgebung gestalteten.
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