Tibeter-Zentrum, Buddhistisches Kloster in Rikon, Schweiz
Das Tibet Institut Rikon ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster in Rikon, einem Ortsteil von Zell im Kanton Zürich in der Schweiz. Es besteht aus mehreren Gebäuden, darunter ein Tempel, ein Mönchshaus und Verwaltungsräume, die vom Architekten Ueli Flück entworfen wurden.
Das Institut wurde 1968 gegründet, als die Schweizer Industriellen Jacques und Henri Kuhn tibetischen Flüchtlingen Land und Mittel zur Verfügung stellten, um ein Zentrum für ihre Gemeinschaft zu schaffen. Es war der Dalai Lama selbst, der das Kloster offiziell ins Leben rief und damit eine tibetische Gemeinschaft in der Schweiz verankerte.
Das Institut bewahrt einen reichhaltigen Ort für Begegnungen zwischen Besuchern und der tibetischen Kultur, wo die Räume und das Gelände ein Gefühl für buddhistische Traditionen vermitteln. Menschen aus der Region und von weiter weg kommen hierher, um Kurse zu besuchen und mehr über tibetische Lebenssichten zu erfahren.
Das Gelände ist für Besucher zugänglich, doch empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen, da Zeremonien oder Lehrveranstaltungen den Zugang gelegentlich einschränken können. Ein respektvoller Umgang mit dem Ort und den Mönchen ist bei einem Besuch selbstverständlich.
Das Institut ist das einzige tibetisch-buddhistische Kloster außerhalb Asiens, das vom Dalai Lama selbst gegründet wurde. Hier leben Mönche aller vier Hauptschulen des tibetischen Buddhismus dauerhaft zusammen, was auch innerhalb Tibets außergewöhnlich ist.
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