Kapuzinerinnenkloster Maria der Engel ,, Kapuzinerinnenkloster in Wattwil, Schweiz
Das Kapuzinerinnenkloster Wattwil ist ein architektonisches Bauwerk mit Elementen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, dessen Kirche im Barockstil im Bereich Wenkenrüti steht. Der Komplex zeigt die baukünstlerischen Merkmale dieser Epochen und prägt bis heute das Ortsbild.
Das ursprüngliche Kloster wurde 1620 durch einen Brand zerstört, woraufhin die Schwestern 1621 ein neues Gebäude in Wenkenrüti errichteten. Der Wiederaufbau markierte den Beginn einer längeren Besiedlung an diesem Ort.
Die Nonnen prägten das Klosterleben durch handwerkliche Arbeiten wie Kerzenfertigung und Textilpflege, die sie an die umliegenden Gemeinden weitergaben. Diese praktischen Tätigkeiten verbanden sie über Generationen hinweg mit den Menschen der Region.
Das Kloster ist heute im Besitz der Diözese St. Gallen, die es als Kulturdenkmal verwaltet und für Besucher zugänglich macht. Der Ort lässt sich zu Fuß erreichen und liegt in einem ruhigen Wohngebiet der Stadt.
Die Gemeinschaft geht auf eine Beghinenbewegung zurück, die im 14. Jahrhundert am Ricken Pass entstand und später über mehrere Orte wanderte, bevor sie sich in Wenkenrüti niederließ. Diese lange Reise zeigt, wie sich religiöse Frauengemeinschaften in der Region entwickelten.
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