Eiserne Hand, Bewaldeter Bergrücken in Riehen, Schweiz
Die Eiserne Hand ist ein bewaldeter Bergrücken zwischen Riehen und Deutschland mit einer Länge von etwa 1,7 Kilometern und einer maximalen Breite von ungefähr 300 Metern. Das Gelände wird von gemischten Wäldern mit Fichten, Buchen und Eichen geprägt.
Die Grenzsteine hier markieren eine der ältesten Grenzen Europas, die seit 1522 unverändert geblieben ist und während des Zweiten Weltkriegs als wichtige Fluchtroute diente. Die Lage des Gebiets machte es zum strategischen Punkt für Menschen, die die Grenze überquerten.
Der Name stammt von einer Metallhand mit ausgestrecktem Zeigefinger, die lange Zeit an einem Baum nahe den Grenzsteinen angebracht war. Diese Hand trug die Inschrift 'Zum Waidhof' und war ein markantes Erkennungszeichen für Menschen, die diesen Waldbereich durchquerten.
Das Gebiet hat zahlreiche Wanderwege, darunter den Maienbühlweg und Wolfenfroweg, die durch den gemischten Wald führen und leicht zugänglich sind. Die Wege sind gut ausgeschildert und bieten verschiedene Optionen für unterschiedliche Erfahrungsstufen.
Entlang des Gebiets stehen 76 Grenzsteine, von denen 43 die internationale Grenze markieren und jeweils mit unterschiedlichen Wappen ihrer jeweiligen Länder versehen sind. Diese steinernen Marker erzählen durch ihre Symbole die Geschichte der Grenzsetzung in dieser Region.
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