Jiankou, Gebirgsabschnitt der Großen Mauer im Bezirk Huairou, China
Jiankou ist ein nicht restaurierter Abschnitt der Chinesischen Mauer im Huairou-Distrikt, der entlang scharfer Kalksteinkämme verläuft. Die Mauer zieht sich über steile Hänge und umfasst mehrere Wachtürme, die an markanten Punkten der Route erhalten geblieben sind.
Der Abschnitt wurde im Jahr 1368 während der Ming-Dynastie als Teil der nördlichen Grenzverteidigung errichtet. Im 16. Jahrhundert wurden Teile der Anlage verstärkt, danach blieb sie weitgehend sich selbst überlassen.
Der Name Jiankou bedeutet „Pfeilkerbe
Der Zugang zu Jiankou erfordert einen mehrstündigen Aufstieg über unebenes und oft rutschiges Gelände, weshalb festes Schuhwerk unbedingt notwendig ist. Bei Nebel oder nach Regen sind viele Passagen besonders schwierig zu begehen, daher empfiehlt sich ein früher Start an klaren Tagen.
Entlang des Abschnitts steht ein Turm, der als Himmelsleiter bekannt ist und in einem so extremen Winkel gebaut wurde, dass sein Boden fast senkrecht zur Erde steht. Wer den Turm von außen betrachtet, hat das Gefühl, als würde er gleich umkippen.
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