Jinniushan-Mensch, Paläontologische Fundstelle in der Provinz Liaoning, China.
Jinniushan man ist eine Fossiliensammlung aus einer Kalksteinhöhle in der Provinz Liaoning, die aus einem Schädel, Wirbeln, Knochen aus Armen, Beinen und Rippen besteht. Die Knochen gehörten zu einer weiblichen Person und wurden unter besonderen Bedingungen in der Höhle bewahrt.
Studenten der Universität Peking gruben die Skelettteile 1984 unter der Leitung von Professor Lu Zun'e aus und datierten sie auf die Zeit vor etwa 200.000 bis 300.000 Jahren. Der Fund entstand in einer Periode, als sich frühere und spätere Menschenformen überlappten.
Die Entdeckung von Jinniushan trug zum Verständnis der menschlichen Evolutionsmuster in Ostasien durch seine Kombination von Homo erectus und Homo sapiens Merkmalen bei.
Diese Fossilien werden von der Archäologischen Abteilung der Universität Peking aufbewahrt und sind nicht für die Öffentlichkeit direkt zugänglich. Wer die Sammlung studieren möchte, sollte sich an die Institution wenden, um eine Besichtigung oder Forschungsmöglichkeit zu klären.
Das Exemplar ist die größte bekannte weibliche Schädel in dieser alten Zeitperiode, was Fragen über die Körpergröße und Kraft dieser frühen Menschen aufwirft. Solch eine robuste weibliche Form war unter frühen Homininen ungewöhnlich und zeigt die Vielfalt in dieser Zeit.
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