Yanzhou Village, Alte befestigte Siedlung in Dengta, China
Yanzhou Village ist ein alter befestigter Ort nahe dem Taizi-Fluss in Liaoning. Die Steinmauern erstrecken sich etwa 1840 Meter entlang einem Bergkamm und erreichen Höhen von 5 bis 8 Metern, wobei ein quadratischer Wachtturm oben auf dem Kamm thront.
Der Ort wurde 403 n.Chr. von den Goguryeo als Grenzposten gegründet und spielte eine wichtige Rolle in den Beziehungen zwischen dem Goguryeo-Reich und der Tang-Dynastie. Die Befestigung stand an einem strategisch bedeutsamen Punkt, der die Machtbereiche dieser beiden Reiche trennte.
Die Architektur zeigt typische Bauweisen der Goguryeo, mit Verteidigungsmauern aus behauenen Steinblöcken ohne Mörtel. Diese Bauweise war damals für die Region charakteristisch und prägt das Aussehen der Ruinen heute noch.
Der Ort liegt 20 Kilometer östlich von Liaoyang und 50 Kilometer südlich von Shenyang und ist über ausgebaute Straßen erreichbar. Die beste Zeit zum Besuchen ist bei guter Sicht, wenn man die Steinmauern und ihre Details deutlich sehen kann und das Berggelände leicht zu begehen ist.
Die westliche Eingangsposition unmittelbar neben dem Taizi-Fluss zeigt, wie durchdacht die Lage war, um Wasser und Flusstransport zu nutzen. Dies war wahrscheinlich nicht nur eine Verteidigungswahl, sondern auch eine logistische Entscheidung für die tägliche Versorgung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.