Hulishan Fort, Militärische Küstenfestung in Xiamen, China.
Die Hulishan-Festung ist eine militärische Küstenanlage aus Granit an der Südküste Xiamens, die mit dicken Mauern, unterirdischen Gängen und Waffenkammern ausgestattet ist. Die Anlage erstreckt sich über das Huli-Hügelgelände und zeigt die für späte 19. Jahrhundert typische Verteidigungsarchitektur in gut erhaltenem Zustand.
Die Festung wurde zwischen 1894 und 1896 errichtet, als China seine Küstenverteidigung angesichts wachsender ausländischer Bedrohungen modernisieren wollte. Der Bau fiel in eine Zeit tiefer militärischer Umwälzungen, in der das Land begann, westliche Waffentechnologie und Befestigungskonzepte zu übernehmen.
Die Festung trägt den Namen der Huli-Hügelkette, auf der sie errichtet wurde, und dieser Bezug zur Landschaft ist noch heute beim Rundgang spürbar. Besucher können die Geschützbatterien, Munitionskammern und unterirdischen Gänge besichtigen, die den Alltag der damaligen Besatzung geprägt haben.
Das Gelände umfasst Treppen und unebenes Gelände, daher sind feste, bequeme Schuhe empfehlenswert. Das Küstenwetter in Xiamen kann wechselhaft sein, weshalb eine zusätzliche Schicht Kleidung je nach Jahreszeit sinnvoll ist.
Das Herzstück der Anlage ist ein Krupp-Küstengeschütz von 1893 mit einem Kaliber von 28 cm, eines der wenigen noch erhaltenen Exemplare dieser Art weltweit. Es war so schwer, dass seine ursprüngliche Montage mehrere Wochen dauerte und spezielle Schienen für den Transport verlegt werden mussten.
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