Xiamen, Hafenstadt in Fujian, China
Xiamen ist eine Hafenstadt in der Provinz Fujian im Südosten Chinas, die sich über sechs Stadtbezirke und mehrere vorgelagerte Inseln erstreckt. Die Straße von Taiwan liegt direkt gegenüber, und das Stadtgebiet umfasst sowohl Festland als auch zahlreiche kleinere Küstenabschnitte mit Buchten und Halbinseln.
Die Stadt entstand 1387 als Festung der Ming-Dynastie, um die Küste vor Piratenangriffen zu schützen. Nach dem Ersten Opiumkrieg wurde sie 1842 zu einem der ersten fünf Vertragshäfen Chinas geöffnet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum.
Die Stadt gilt als eine der saubersten in China und zieht viele Einwohner an, die den entspannten Lebensstil an der Küste schätzen. Einheimische pflegen ihre öffentlichen Parks und Promenaden mit großer Sorgfalt, sodass Besucher gut gepflegte Grünflächen und Uferwege vorfinden.
Ein Schnellbussystem und eine U-Bahn verbinden die verschiedenen Stadtteile miteinander, während der Flughafen Gaoqi Inlands- und Auslandsverbindungen bietet. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen entlang der Küste oder auf den Inseln, daher ist es hilfreich, die öffentlichen Fährverbindungen zu kennen.
Der Hafen gehört zu den sieben größten Containerumschlagsplätzen Chinas und bewältigt jährlich mehrere Millionen Fracht-Einheiten. Seine Tiefwasserliegeplätze erlauben es großen Seeschiffen, direkt anzulegen, ohne auf Leichterung oder Umladung angewiesen zu sein.
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