Quanzhou: Markt- und Handelsplatz der Song-Yuan-Dynastie, Maritimes Handelszentrum in der Provinz Fujian, China
Quanzhou: Emporium of the World in Song-Yuan China ist ein UNESCO-Welterbe in der Stadt Quanzhou, Provinz Fujian, das aus 16 einzelnen Bestandteilen besteht, darunter Tempel, Brücken, Töpferöfen und Verwaltungsgebäude. Diese Stätten liegen über das Stadtzentrum und die umliegenden Gebiete verteilt und zeigen gemeinsam die physische Infrastruktur, die den internationalen Handel über Jahrhunderte ermöglichte.
Quanzhou entwickelte sich während der Song- und Yuan-Dynastien zu einem der größten Handelshäfen der Welt, als Schiffe aus dem gesamten Indischen Ozean und dem Nahen Osten dort anlegten. Die 16 Bestandteile des Welterbes dokumentieren diese Handelszeit und zeigen, wie die Stadt über mehrere Jahrhunderte zu einem internationalen Knotenpunkt wurde.
Die Qingjing-Moschee, der Kaiyuan-Tempel und der Tianhou-Tempel stehen noch heute nebeneinander in der Stadt und zeigen, wie Buddhisten, Muslime und Seeleute in einem einzigen Handelszentrum ihre eigenen Gotteshäuser bauten. Wer durch die Straßen läuft, sieht, wie diese Gebäude das Stadtbild bis heute prägen.
Da die 16 Bestandteile über das gesamte Stadtgebiet und die Umgebung verteilt sind, sollte man mehrere Tage einplanen, um alle zu besuchen. Lokale Busse verbinden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber eine vorherige Planung der Route hilft, Zeit zu sparen.
Unter den 16 Bestandteilen befindet sich ein erhaltenes Teilstück der Zhenyimen-Promenade, einer alten Kaianlage, die direkt mit dem Meerwasser in Berührung kam und auf der Güter aus aller Welt entladen wurden. Wer dort steht, steht buchstäblich auf dem gleichen Untergrund, auf dem Händler vor fast tausend Jahren ihre Waren stapelten.
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