Chengtian Temple, Buddhistischer Tempel im Bezirk Licheng, Quanzhou, China.
Der Chengtian-Tempel ist ein Buddhisten-Heiligtum in Licheng, das sich über eine zentrale Achse erstreckt und mehrere Haupthallen wie die Halle der Himmlischen Könige, die Maitreya-Halle und die Mahavira-Halle umfasst. Das Gelände ist großzügig mit alten Baumbeständen wie Banyan-, Weiden- und Longan-Bäumen bepflanzt, die natürliche Schatten über die Wege werfen.
Der Tempel wurde in der Mitte des 10. Jahrhunderts ursprünglich als South Chan Temple errichtet und war zunächst ein Garten aus der Zeit der Southern Tang-Dynastie. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem bedeutsamen Zentrum des Buddhismus in der Region.
Der Tempel wird von Besuchern als einer der drei großen Buddhisten-Orte in der Stadt verehrt und zieht Menschen an, die traditionelle Gebetspraktiken ausüben. Die Räume sind mit räucherndem Weihrauch erfüllt und zeigen zahlreiche Statuen, die von Gläubigen mit Opfergaben bedacht werden.
Der Tempel ist gut zu Fuß erkundbar, da die verschiedenen Hallen durch ebene Wege miteinander verbunden sind und überall Schatten durch die Bäume vorhanden ist. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und respektvolle Verhaltensregeln beachten, da es sich um einen aktiven Gebetsort handelt.
Innerhalb des Komplexes steht ein dreizehnstöckiges Steinmonument, das mit aufwendigen Schnitzereien von Phönixen und Lotusblüten aus der Song-Zeit verziert ist. Dieses Denkmal zeigt handwerkliche Fähigkeiten aus einer viel früheren Epoche als die Hauptbauten des Tempels.
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