Anhai Longshan Temple, Buddhistischer Tempel in Anhai Town, China
Der Anhai Longshan Tempel ist eine buddhistische Anlage in der Stadt Anhai mit mehreren Hallen, die verschiedenen Gottheiten gewidmet sind. Die Gebäude zeigen traditionelle chinesische Architektur mit steinernen Drachensäulen und glasierten Dächern, wobei die Mahavira-Halle und die Halle der Vier Himmelskönige zu den wichtigsten Bauwerken gehören.
Die Anlage wurde 1708 während der Qing-Dynastie gegründet und erlebte später bedeutende Erweiterungen. Sie erhielt 1983 die Anerkennung als nationales Schlüsseltempel für den Han-chinesischen Buddhismus.
Der Tempel ist im lokalen Glaubensleben verwurzelt und zieht Besucher an, die vor den Statuen beten und Räucherstäbchen entzünden. Die Verehrung der Guanyin-Figur spielt eine zentrale Rolle in den täglichen Ritualen, die Gläubige hier vollziehen.
Der Tempel ist für Besucher zugänglich und bietet sich besonders gut am frühen Morgen oder späten Nachmittag an, wenn die Luft von Räucherstäbchen erfüllt ist. Die Hallen sind durch gut gepflasterte Wege miteinander verbunden, was einen einfachen Rundgang durch die verschiedenen Bereiche ermöglicht.
Die Glockenturmhalle bewahrt eine hohle Holztrommel aus der Sui-Dynastie auf, ein seltenes Artefakt, das über 1400 Jahre alt ist. Dieses Instrument zeigt die lange Geschichte des Ortes und ist ein faszinierendes Zeugnis der frühen Epochen des Tempels.
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