Quanzhou, Hafenstadt in Fujian, China
Quanzhou ist eine Hafenstadt an der Küste der südostchinesischen Provinz Fujian. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Buchten und umfasst sowohl moderne Hafenviertel als auch ältere Stadtteile mit engen Gassen und historischen Gebäuden.
Zwischen dem 10. und 14. Jahrhundert diente die Stadt als wichtigster chinesischer Knotenpunkt für den Seehandel nach Südostasien und in Richtung Mittlerer Osten. Kaufleute aus arabischen Ländern, Persien und Indien ließen sich hier nieder und prägten das Stadtbild mit religiösen Bauten und Handelsvierteln.
Der Name der Stadt bedeutet „Quellwasser
Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den älteren Vierteln erkunden, während moderne Bezirke über Buslinien und Taxis erreichbar sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da viele Sehenswürdigkeiten über unebenes Pflaster und Treppen verbunden sind.
Im Jahr 2021 nahm die UNESCO den Ort wegen seiner Bedeutung für den mittelalterlichen Seehandel in die Welterbeliste auf. Archäologen finden noch heute Keramikscherben und Münzen aus verschiedenen Kulturen entlang der alten Kailinien.
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