Jinjiang, Kreisfreie Industriestadt in Quanzhou, China
Jinjiang ist eine Stadtgemeinde auf Bezirksebene in Quanzhou an der Taiwanstraße mit ausgedehnten Industriegebieten, Wohnvierteln und mehreren Verkehrsanbindungen. Das Flughafen- und Bahnnetz verbinden den Ort mit anderen großen chinesischen Städten.
Der Hafen Zayton war vom 10. bis zum 14. Jahrhundert eines der größten östlichen Häfen während der Song- und Yuan-Dynastien. Diese Zeit prägte die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes und machte ihn zu einem wichtigen Handelszentrum.
Die lokale Bevölkerung spricht einen eigenen Dialekt des Hokkien, der Sprecher in mehreren südostasiatischen Regionen verbindet und bis heute im Alltag präsent ist. Diese Sprache forme die kulturelle Identität der Menschen und ihre Verbindungen zu Gemeinden außerhalb der Region.
Die Anreise erfolgt entweder per Flugzeug oder Zug von größeren Städten, wobei beide Verkehrsmittel direkt in der Stadt verfügbar sind. Der öffentliche Verkehr und die Infrastruktur ermöglichen es Besuchern, sich leicht im industriellen Zentrum zu bewegen.
Die Cao'an-Tempel steht als einziges erhaltenes Manichaeum-Bauwerk in China und zeigt eine seltene religiöse Vergangenheit. Der Tempel bewahrt Spuren einer ganz anderen spirituellen Tradition als die heute in der Region verbreiteten Religionen.
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