Fujian, Küstenprovinz im Südosten Chinas
Fujian ist eine Verwaltungseinheit an der Südostküste des Landes, die sich über bergige Gebiete und Küstenebenen am Meer erstreckt. Zu den neun größeren Stadtgebieten gehören Fuzhou als Hauptstadt und das Handelszentrum Xiamen.
Das Gebiet war während der Qin-Dynastie ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. als Königreich Minyue bekannt und entwickelte sich später zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Seehandel. Zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert entstanden neue Häfen, die den Austausch mit anderen Küstenregionen förderten.
Der Name stammt vom Fluss Min ab, der durch das Gebiet fließt und in der lokalen Mundart Fu genannt wird, während Jian das chinesische Wort für Strom ist. Teezeremonien folgen Methoden, die in jedem Tal anders aussehen, und viele Familien benutzen Porzellan aus Werkstätten, die schon seit Generationen bestehen.
Drei Flughäfen in Fuzhou, Xiamen und Quanzhou verbinden das Gebiet mit internationalen Zielen, während Schnellzüge die Fahrt in andere Großstädte beschleunigen. Die Küstenlinie ist lang, weshalb Reisende oft mit Bussen oder Regionalbahnen zwischen den Hafenstädten pendeln.
In den Wuyi-Bergen liegen mehr als 30 Gipfel, die über 1800 Meter hoch sind und als natürliche Barrieren funktionierten. Diese Trennung führte dazu, dass sich in benachbarten Tälern oft ganz unterschiedliche Dialekte und Bräuche entwickelten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.