San-Juan-Gebirge, Gebirgskette in den Bezirken Mineral und Archuleta, Colorado, Vereinigte Staaten.
Die San Juan Mountains erstrecken sich über mehr als 31.000 Quadratkilometer im südlichen Colorado und umfassen dreizehn Gipfel, die über 4.200 Meter hoch sind. Diese Bergkette bildet einen Teil der Rocky Mountains und prägt das Relief mit steilen Hängen, tiefen Tälern und alpinen Wiesen oberhalb der Baumgrenze.
Prospektoren entdeckten in den 1860er Jahren Gold- und Silbervorkommen in dieser Bergregion, was zur Gründung von Siedlungen wie Telluride und Silverton führte. Der Bergbau prägte die Gegend bis zum frühen 20. Jahrhundert, als viele Minen geschlossen wurden und die Ortschaften kleiner wurden.
Der Name stammt von spanischen Entdeckern, die diese Gipfel nach dem heiligen Johannes benannten. Heute besuchen Wanderer und Bergsteiger die Region, um abgelegene Pfade zu erkunden und in kleinen Berghütten zu übernachten, die über die Täler verteilt sind.
Die Berge sind das ganze Jahr über erreichbar, wobei viele Bergstraßen im Winter wegen Schnee geschlossen bleiben. Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade führen durch Wälder und offene Hochebenen, wo das Wetter schnell umschlagen kann und warme Kleidung nötig ist.
Die La Garita Caldera misst etwa 56 Kilometer im Durchmesser und zeugt von einem gewaltigen Vulkanausbruch vor rund 27 Millionen Jahren. Dieser Krater gehört zu den größten bekannten Vulkanstrukturen auf der Erde und formt noch heute das Relief der westlichen Gipfel.
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