Geneva Basin Ski Area, Verlassenes Skigebiet im Pike National Forest, Colorado.
Das Geneva Basin Ski Area war ein Skigebiet im Pike National Forest in Colorado, das auf bewaldeten Hängen zwischen rund 3.200 und 3.580 Metern Höhe lag. Es verfügte über 16 Abfahrten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, die sich durch Nadelwälder zogen.
Das Gebiet wurde 1963 unter dem Namen Indianhead Mountain eröffnet und war rund zwei Jahrzehnte lang in Betrieb. Es schloss 1984 nach Sicherheitsproblemen mit dem Duck Creek Lift endgültig.
Ortsansässige Skifahrer schätzten das Gebiet als erreichbare Alternative zu den großen Skigebieten der Region, da es in der Nähe von Denver lag. Heute kommen Freerider und Wanderer, die nach ruhigen, nicht präparierten Hängen suchen, ohne den Trubel größerer Resorts.
Das Gebiet ist kein öffentliches Skigebiet mehr, wird aber von Wanderern und Tourengehern saisonal genutzt. Da die gesamte Infrastruktur entfernt wurde, sollten Besucher Erfahrung im ungesicherten Gelände mitbringen und entsprechende Ausrüstung tragen.
Der Forsthütte des Skigebiets wurde 1993 vom Forest Service absichtlich niedergebrannt, und alle Liftmasten wurden entfernt. Das einzige verbliebene Gebäude ist die ehemalige Ski-Patrouille-Station, die noch heute auf dem Gelände steht.
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