Frank Church–River of No Return Wilderness, Bundeswildnisgebiet in Zentral-Idaho, Vereinigte Staaten
Frank Church–River of No Return Wilderness ist ein bundesgeschütztes Wildnisgebiet in Zentral-Idaho, das sich über die Salmon River Mountains und tiefe Flusstäler mit zahlreichen Wasserwegen erstreckt. Das Gelände umfasst sechs Nationalforste und zeigt schroffe Berghänge, dichte Wälder und breite Abschnitte unberührter Natur, die zum Wandern und Paddeln einladen.
Der Kongress der Vereinigten Staaten schuf dieses Schutzgebiet im Jahr 1980 und benannte es vier Jahre später nach Senator Frank Church, der sich für den Erhalt dieser Landschaft einsetzte. Die Region war früher ein wichtiges Jagd- und Durchgangsgebiet für die Nez Perce und andere Stämme, bevor europäische Siedler in die Täler kamen.
Der Fluss trägt seinen Namen 'River of No Return', weil frühe Siedler ihn nur flussabwärts befahren konnten und die starke Strömung eine Rückkehr unmöglich machte. Heute sehen Besucher noch immer dieselben Stromschnellen und engen Schluchten, die damals das Durchkommen so schwierig gestalteten.
Besucher erreichen das Gebiet über 66 Ausgangspunkte, von denen fast 300 gepflegte Wanderwege zu allen Teilen führen. Die meisten Wege sind gut markiert und verlaufen durch Wälder und entlang von Flussufern, wobei einige Routen sehr abgelegen sind und volle Ausrüstung erfordern.
Das Gebiet erlaubt Landungen auf 26 Flugpisten und den Einsatz von Motorbooten auf dem Fluss, zwei Ausnahmen von den üblichen Regeln für Wildnisschutz. Diese Zugeständnisse bestehen seit der Gründung, weil entlegene Täler sonst kaum erreichbar wären.
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