Idaho, Bundesstaat im Nordwesten der Vereinigten Staaten
Der Bundesstaat Idaho erstreckt sich über ein Gebiet zwischen Montana, Washington, Oregon, Nevada, Utah und Wyoming und umfasst Gebirgszüge, ausgedehnte Wälder, Flusssysteme und landwirtschaftliche Flächen. Die Landschaft gliedert sich in die Rocky Mountains im Norden und Osten, die fruchtbare Snake River Plain in der Mitte und ein trockenes Hochland im Süden.
Das Gebiet wurde 1890 als 43. Bundesstaat der Vereinigten Staaten aufgenommen, nachdem Goldfunde in den 1860er Jahren eine Welle von Einwanderern angezogen hatten. Zuvor lebten hier über Jahrtausende Ureinwohner, deren Gemeinschaften bis heute in der Region präsent sind.
Lokale Gemeinschaften pflegen heute noch die Traditionen der Shoshone, Nez Perce und Bannock durch Festivals, Handwerkskunst und öffentliche Zeremonien, die Besuchern offen stehen. In ländlichen Gegenden prägen Rodeos und landwirtschaftliche Messen den Jahreslauf, während sich in den Städten eine wachsende Kunstszene mit regionaler Identität verbindet.
Der internationale Flughafen von Boise verbindet das Gebiet mit anderen Städten und bietet Zugang zu Nationalparks und Erholungsgebieten. Straßen durchqueren die verschiedenen Klimazonen, wobei Gebirgspässe im Winter oft schwer befahrbar sind und entsprechende Vorbereitung erfordern.
Ein Vulkanfeld namens Craters of the Moon erstreckt sich über die Snake River Plain und zeigt erstarrte Lavaströme, Schlackenkegel und unterirdische Höhlen. Die schwarzen Formationen entstanden durch Eruptionen der letzten 15 000 Jahre und geben einen Einblick in geologische Prozesse, die noch nicht abgeschlossen sind.
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