Bannack, Geisterstadt und Goldbergbaustandort im Beaverhead County, Montana, Vereinigte Staaten.
Bannack ist eine verlassene Goldgräbersiedlung im Beaverhead County in Montana. Rund sechzig Holzgebäude stehen noch entlang der Hauptstraße, darunter ein Gerichtsgebäude, eine methodistische Kirche und mehrere Wohnhäuser aus den 1860er-Jahren.
Nach der Entdeckung von Gold im Jahr 1862 wuchs der Ort rasch und wurde erste Hauptstadt des Montana-Territoriums. Mit dem Ende des Goldabbaus verließen die Bewohner die Siedlung.
Der Name stammt von den Bannock-Indianern, die einst durch das Grasshopper Creek-Tal zogen. Besucher sehen heute Holzhäuser mit offenen Türen, durch die man die Einrichtung aus dem 19. Jahrhundert betrachten kann.
Das Gelände ist täglich von 8 bis 17 Uhr zwischen Oktober und Mai geöffnet, mit verlängerten Öffnungszeiten bis 21 Uhr von Ende Mai bis August. Man kann zwischen den Gebäuden frei herumlaufen, wobei einige von innen zugänglich sind.
Im dritten Juliwochenende findet hier ein Fest mit historischen Vorführungen statt, bei dem man Goldwaschen und Wagenfahren ausprobieren kann. Einige der alten Häuser enthalten noch persönliche Gegenstände früherer Bewohner.
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