Leesburg, Idaho, human settlement in Lemhi County, Idaho, United States of America
Leesburg ist ein Geisterstadt in Lemhi County, Idaho, auf großer Höhe gelegen und heute nur noch mit wenigen Gebäuden vorhanden. Der Ort entstand nach dem Goldfund von 1866 und entwickelte sich schnell zu einem Bergarbeiterlager mit etwa 40 Gebäuden wie Läden, Fleischerei, Schmiede und Ställen.
F.B. Sharkey und sein Team entdeckten 1866 Gold entlang des Napias Creek, was eine schnelle Ansiedlung mit etwa 2.000 Menschen im Sommer auslöste. Die Bevölkerung fiel nach 1870 auf unter 200, da die Goldfunde geringer als erwartet waren, später kamen chinesische Minenarbeiter in die Region.
Leesburg wurde nach General Robert E. Lee benannt, was die Verbindung der frühen Bewohner zur Konföderation widerspiegelte. Die Namensgebung zeigt, wie ehemalige Soldaten beider Seiten des Bürgerkriegs hier zusammen lebten und arbeiteten, eine Besonderheit in einem abgelegenen Berggebiet.
Der Ort liegt in einem Hochgebirgsgebiet mit rauen Winterbedingungen, wie die historische Schneelage von 1866-1867 zeigt, daher ist Besuch in wärmeren Monaten zu empfehlen. Die Überreste befinden sich auf der National Register of Historic Places und sind offen zugänglich, mit einigen alten Gebäuden und Fundamenten, die einen Einblick in das einstige Leben bieten.
Das Gebiet war bemerkenswert für seine friedliche Kultur unter Minern, die für ihre Ehrlichkeit bekannt waren und sich auf ihre Arbeit konzentrierten statt auf Konflikte. Im Jahr 1926 richteten frühe Bewohner und ihre Nachkommen ein Denkmal mit Fotografien der ersten Gebäude ein, um die Erinnerung an die Gründerzeit zu bewahren.
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