Land of the Yankee Fork State Park, Bergbau-Staatspark im Custer County, Vereinigte Staaten
Der Park ist ein 521 Hektar großes Erholungsgebiet, das drei ehemalige Bergbaudörfer enthält und ein Besucherzentrum mit Ausstellungen sowie Stationen zum Goldwaschen bietet. Die Siedlungen Bayhorse, Bonanza und Custer sind heute teilweise verlassene Orte mit alten Gebäuden, die von der Vergangenheit erzählen.
Der Bereich war Teil der Goldrausch-Bewegung des 19. Jahrhunderts in Idaho, als Prospektoren in die Gebirgsketten der zentralen Region strömten. Das Schutzgebiet wurde 1990 etabliert, um diese Siedlungen und ihre Geschichte für zukünftige Generationen zu bewahren.
Die Stätten zeigen, wie Menschen über lange Zeit hinweg in dieser Region lebten und arbeiteten, von frühen Jägergruppen bis zu den Goldschürfern des 19. Jahrhunderts. Man kann die Spuren dieser verschiedenen Epochen noch heute an den alten Gebäuden und archäologischen Fundstellen sehen.
Das Gelände ist leicht zugänglich und gut ausgeschildert, mit einem Besucherzentrum in der Nähe von Challis, das als Startpunkt dient. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist zwischen Mai und September, wenn die Wege begehbar sind und die Wetterbedingungen mild sind.
Ein großer Dredge aus der Goldabbauzeit steht noch immer im Park und zeigt, wie Bergleute einmal massive Mengen Erde bewegten, um Gold zu finden. Diese schwere Maschine ist ein seltenes Beispiel für die industrielle Ausrüstung, die während des Goldrauschs tatsächlich verwendet wurde.
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