Going-to-the-Sun Road, Bergstraße im Glacier-Nationalpark, Montana, Vereinigte Staaten
Die Going-to-the-Sun Road ist eine Hochgebirgsstraße im Glacier-Nationalpark in Montana, die sich etwa 80 Kilometer durch die Rocky Mountains schlängelt und den Westen mit dem Osten durch den Logan-Pass auf über 2000 Metern verbindet. Die Strecke führt vorbei an Gletscherseen, Felswänden und dichten Wäldern und bietet an vielen Stellen Ausblicke auf Täler und schneebedeckte Gipfel.
Die Bauarbeiten begannen 1921 und dauerten elf Jahre, wobei Arbeiter mit Handwerkzeugen und Sprengstoff Felswände abbauten und Kurven in den Berg meißelten. Die Eröffnung im Jahr 1932 machte entlegene Teile des Parks erstmals für Besucher mit Automobilen erreichbar und setzte neue Maßstäbe für den Straßenbau in extremem Gelände.
Der Name stammt von einer Legende der Blackfeet über eine Figur, die zur Sonne aufstieg, und die Straße führt heute durch Gebiete, die für diese Gemeinschaft spirituelle Bedeutung haben. Wanderer und Radfahrer teilen sich die Strecke mit Autos und halten oft an den Aussichtspunkten, um Wildtiere wie Bergziegen oder Bären in der Ferne zu beobachten.
Besucher sollten früh am Tag starten, um Staus zu vermeiden und genügend Zeit für Fotostopps an Aussichtspunkten und kurze Wanderungen zu den Wasserfällen zu haben. Wetterbedingungen können sich schnell ändern, daher empfiehlt es sich, warme Kleidung mitzunehmen, auch im Sommer, besonders in höheren Lagen.
Die Ingenieure ließen Felsvorsprünge stehen, anstatt sie zu sprengen, wodurch natürliche Bögen und Tunnel entstanden, die heute zu den meistfotografierten Abschnitten gehören. Ein Großteil der ursprünglichen Steinbrücken und Stützmauern aus lokalem Gestein ist noch immer vorhanden und wird regelmäßig restauriert, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren.
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