Idaho National Laboratory, Nationales Labor in Idaho Falls, Vereinigte Staaten.
Das Idaho National Laboratory ist ein weitläufiger Forschungskomplex in der Nähe von Idaho Falls, der sich über rund 2.300 Quadratkilometer Wüstengelände erstreckt. Die Anlage beherbergt Dutzende von Reaktoren, Forschungsgebäuden und Versuchseinrichtungen, die sich über das gesamte Gelände verteilen.
Die Einrichtung wurde 1949 als National Reactor Testing Station gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum für die Erprobung verschiedener Reaktortypen während des Atomzeitalters. Der erste durch Kernenergie angetriebene U-Boot-Prototyp entstand hier und setzte Maßstäbe für die spätere militärische und zivile Nutzung der Atomkraft.
Der Name erinnert an die Rolle dieser Anlage als Zentrum für Atomforschung und Entwicklung neuer Energietechnologien in den Vereinigten Staaten. Viele der hier ausgebildeten Ingenieure und Wissenschaftler stammen aus Idaho und den umliegenden Bundesstaaten, was die Einrichtung zu einem regionalen Knotenpunkt für wissenschaftliche Karrieren macht.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich, da es sich um eine aktive Forschungseinrichtung mit Sicherheitsbeschränkungen handelt. Universitäre Forschungsgruppen und wissenschaftliche Kooperationspartner können nach vorheriger Genehmigung Zugang zu bestimmten Bereichen erhalten.
Der Experimental Breeder Reactor Number 1 erzeugte am 20. Dezember 1951 als erster Reaktor der Welt Strom aus Kernenergie und versorgte zunächst vier Glühbirnen mit Elektrizität. Diese Anlage steht heute als nationales Wahrzeichen und erinnert an den Beginn der zivilen Atomstromnutzung.
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