Greenwood, Stadt in Kanada
Greenwood ist eine kleine Stadt in der südlichen Provinz British Columbia, die sich in einer Bergregion mit Wäldern befindet. Die Stadt hat breite Straßen mit alten Gebäuden aus ihrer Zeit als Bergbaustadt, dazu gehören historische Geschäfte, Häuser und Reste alter Schmelzanlagen.
Die Stadt entstand in den 1890er Jahren, als Arbeiter Kupfererz in der Region entdeckten und abbauten. 1897 wurde Greenwood offiziell zur Stadt erklärt und wuchs schnell zu einem wichtigen Zentrum für den Bergbau und Handel in der Region.
Der Name Greenwood bezieht sich auf die bewaldete Umgebung der Stadt, die bis heute das Landschaftsbild prägt. Die japanischen Kanadier, die während des Zweiten Weltkriegs hier waren, hinterlassen Spuren im Nikkei Memorial Garden, wo Besucher einen traditionellen japanischen Steingarten aus dem 15. Jahrhundert sehen können.
Die Stadt ist mit dem Auto über die regionale Straße erreichbar, etwa 42 Kilometer westlich von Grand Forks gelegen. Es gibt einige kleine Motels, Cafés und Läden in der Innenstadt, alles ist zu Fuß erreichbar und das Erkunden funktioniert am besten bei einem langsamen Spaziergang.
Greenwood trägt den inoffiziellen Titel Kanadas kleinste Stadt und ist heute ein ruhiger Ort mit nur knapp über 600 Bewohnern. Die Geschichte der Stadt während des Zweiten Weltkriegs ist ungewöhnlich: Der damalige Bürgermeister akzeptierte freiwillig etwa 1200 japanische Kanadier als Internierte, was in dieser Zeit mutig und selten war.
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