Lake Louise, Gletschersee im Banff Nationalpark, Kanada
Lake Louise ist ein Gletschersee im Banff National Park in Alberta, der sich zwischen steilen Berghängen erstreckt und etwa 2 km lang ist. Das Wasser erreicht eine Tiefe von rund 70 m und wird von mehreren Gipfeln eingerahmt, darunter der Mount Victoria am hinteren Ende.
Thomas Wilson erreichte den See 1882 mit einem Stoney Nakoda Führer namens Edwin Hunter und nannte ihn zunächst Emerald Lake. Einige Jahre später wurde der See nach Prinzessin Louise Caroline Alberta umbenannt, der Tochter von Königin Victoria.
Die Stoney Nakoda Völker nannten diesen Ort Ho-run-num-nay, was in ihrer Sprache See der kleinen Fische bedeutet. Besucher können heute entlang des Ufers spazieren und die Aussicht auf die umliegenden Gipfel genießen, während das Wasser je nach Lichteinfall seine Farbe zu verändern scheint.
Der Weg entlang des Ufers bietet ebenen Untergrund und ist für Rollstühle und Kinderwagen geeignet, vor allem im vorderen Bereich. Im Sommer kann man Kanus oder Kajaks mieten, während im Winter die gefrorene Oberfläche zum Eislaufen genutzt wird.
Das Wasser zeigt seine charakteristische türkisfarbene Färbung durch winzige Partikel aus Felsmehl, das von schmelzenden Gletschern stammt. Diese Partikel reflektieren das Licht auf eine Weise, die dem See sein ungewöhnliches Aussehen verleiht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.