Alberta, Westliche Provinz in Kanada.
Diese Provinz im Westen Kanadas erstreckt sich über 662.000 km² und umfasst Prärielandschaften, boreale Wälder, Berge und zahlreiche Seen. Die Landschaft wechselt von flachen Grasländern im Osten zu den schroffen Gipfeln der Rocky Mountains im Westen, wobei dichte Wälder und Flussläufe dazwischen liegen.
Der Name stammt von Prinzessin Louise Caroline Alberta, Tochter von Königin Victoria, und der Provinzstatus wurde im September 1905 erreicht. Die Entdeckung von Erdöl in Leduc im Jahr 1947 veränderte die wirtschaftliche Entwicklung und prägte die moderne Identität der Region.
Powwows und Rodeos finden das ganze Jahr über statt und zeigen die Mischung aus indigenen Traditionen und Ranchkultur, die das Leben hier prägt. Lokale Gemeinden treffen sich zu Festivals, bei denen Tänze, Reitkunst und handwerkliche Arbeiten im Mittelpunkt stehen, während Besucher die Verbindung zwischen Menschen und Land erleben können.
Sechs Nationalparks liegen innerhalb der Grenzen und sind über ein dichtes Netz von Autobahnen und Bergstraßen erreichbar, darunter Banff und Jasper im Westen. Die meisten Einrichtungen sind von Mai bis Oktober geöffnet, während im Winter viele Passstraßen nur mit Vorsicht befahrbar sind.
Etwa 70 Prozent des kanadischen Erdöls werden hier gefördert, wobei die wichtigsten Lagerstätten erstmals 1947 bei Leduc entdeckt wurden. Die Pumpen und Bohrtürme prägen weiterhin die Landschaft in vielen ländlichen Gebieten und sind Teil des Alltags in kleineren Ortschaften.
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