Canmore, Bergstadt in Alberta, Kanada
Canmore ist eine Ortschaft im südöstlichen Zipfel des Banff-Nationalparks in Alberta, umgeben von Gipfeln der kanadischen Rocky Mountains auf 1309 Metern über dem Meeresspiegel (4293 Fuß). Das Zentrum erstreckt sich entlang des Bow River und verbindet Wohnviertel mit Gewerbegebieten durch ein Netz von Straßen und Wegen.
Die kanadische Eisenbahngesellschaft gründete die Siedlung 1884 und benannte sie nach Malcolm III. von Schottland. Kohlebergwerke prägten den Ort bis zu ihrer Schließung 1979, woraufhin Tourismus und Erholung zur Hauptgrundlage wurden.
Der Ort liegt an einem Korridor für Wildtiere, durch den regelmäßig Wapitis zwischen den Quartieren durchziehen und auf Rasenflächen oder entlang von Pfaden auftauchen. Viele Bewohner haben gelernt, mit dieser Nähe umzugehen, indem sie Abstand halten und ihre Gärten entsprechend planen.
Das Zentrum umfasst mehr als 100 Restaurants, Läden und Unterkünfte in fußläufiger Entfernung. Ein ausgedehntes Wegenetz führt von dort zu Wanderwegen in den Bergen und entlang des Flusses.
Das Nordic Centre unterhält 65 Kilometer Loipen für Wintersport und Mountainbike und zieht internationale Sportler für ganzjährige Trainingsprogramme an. Das Gelände wurde für die Olympischen Spiele 1988 angelegt und wird heute täglich sowohl von Besuchern als auch von Profiteams genutzt.
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