Bridger-Teton National Forest, Nationalwald im westlichen Wyoming, Vereinigte Staaten
Der Bridger-Teton National Forest ist ein großes Schutzgebiet in den Bergen Wyomings, das sich über verschiedene Höhenlagen und Bergketten erstreckt. Das Waldgebiet bietet unterschiedliche Lebensräume mit Wiesen, Tälern und Berggipfeln, wo Hirsche, Bären und andere Tiere zu Hause sind.
Das Waldgebiet wurde 1908 von der Bundesregierung unter Schutz gestellt und diente lange Zeit als getrenntes Reservat. 1973 wurden zwei vormals eigenständige Forste zusammengeführt und bilden seitdem eine zusammenhängende Schutzfläche.
Verschiedene Indianerstämme wie die Shoshone und Crow nutzten diese Waldgebiete über Generationen hinweg als Jagdreviere und Wanderrouten. Ihre Spuren prägen heute noch die Landschaft und die Namen vieler Orte in der Region.
Das Gelände ist über mehrere Eingangspunkte erreichbar, mit Besucherzentren und Informationsstationen in verschiedenen Ortschaften am Waldrand. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und sich vorher über Wegebedingungen und Sperrungen informieren, besonders in höheren Lagen während der Wintermonate.
In diesem Waldgebiet befindet sich der Gros-Ventre-Bergsturz, bei dem 1925 eine riesige Bergflanke abrutschte und einen See entstehen ließ. Diese Stelle zeigt eindrucksvoll, wie natürliche Kräfte die Landschaft verändern können.
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