Fishing Cone, Geysir im West Thumb Becken, Yellowstone Nationalpark, Vereinigte Staaten
Fishing Cone ist eine kegelförmige geothermische Formation am Rand des Yellowstone Lake in der West Thumb Basin. Die Struktur stößt Wasser mit Temperaturen über 93 Grad Celsius aus.
Der Name geht auf Erzählungen von Mountain Men über einen See zurück, in dem man einen Fisch fangen und sofort im heißen Quelltopf am Haken garen konnte. Ein Mitglied der Washburn-Langford-Doane-Expedition von 1870 machte dieses Kunststück bekannt. Im November 1911 wurde ein Verbot angekündigt, lebende Fische in der Quelle zu kochen; es trat Anfang 1912 nach Tierschutzbedenken in Kraft.
Der Name geht auf Erzählungen der Mountain Men von einem See zurück, an dem man einen Fisch fing, ihn sofort in eine heiße Quelle tauchte und am Haken garte. Ein Mitglied der Washburn-Langford-Doane-Expedition von 1870 machte den Kunstgriff bekannt; Henry Winser beschrieb ihn 1883. Das Verbot, lebende Fische darin zu kochen, galt ab Anfang 1912.
Der Standort ist leicht vom Parkweg aus zu erreichen und bietet gute Ausblicke auf die Formation und den See. Besucher sollten die Parkregeln befolgen und sich von den heißen Gewässern fernhalten.
Während der Frühjahrsmonaten überfluten steigende Seewässer die Formation, was sie temporär in eine heiße Quelle mit verminderter geothermaler Aktivität umwandelt. Dieses saisonale Verhalten macht die Stelle zu einem dynamischen Merkmal, das sich je nach Jahreszeit verändert.
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