Yellowstone, Supervulkan in Wyoming und Idaho, Vereinigte Staaten.
Der Yellowstone-Vulkan ist eine Caldera in Wyoming und Idaho, die sich über 69 mal 45 Kilometer erstreckt und unter deren Oberfläche sich eine Magmakammer von 80 Kilometern Länge und 20 Kilometern Breite befindet. Der gesamte Park liegt über diesem System, das für die Geysire, heißen Quellen und Schlammtöpfe verantwortlich ist, die überall im Gelände verteilt sind.
Drei große Eruptionen ereigneten sich im Laufe der letzten 2,1 Millionen Jahre, wobei die jüngste vor 640000 Jahren stattfand und die heutige Caldera formte. Seitdem hat sich das Magma unter der Kruste angesammelt, ohne dass es zu einem weiteren großen Ausbruch gekommen ist.
Ranger führen Besucher zu Aussichtspunkten, von denen aus man die Dampfwolken und heißen Quellen beobachten kann, die durch den Vulkan entstehen. Geologen arbeiten vor Ort und erklären den Besuchern oft, wie die Messgeräte funktionieren und was sie über die Aktivität unter der Erde verraten.
Hunderte kleine Erdbeben treten jedes Jahr auf, sind aber meist nicht spürbar und zeigen lediglich die normale Aktivität des Systems an. Besucher können auf den Holzstegen in der Nähe von Thermalgebieten sicher laufen, solange sie auf den markierten Wegen bleiben und sich von dünnen Krusten fernhalten.
Das unterirdische Reservoir enthält etwa 4000 Kubikkilometer Volumen, von denen nur zwischen 5 und 15 Prozent tatsächlich aus geschmolzenem Gestein bestehen. Der Rest besteht aus erstarrtem oder teilweise erstarrtem Material, das das Magma umgibt und isoliert.
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