Mount Langford, Berggipfel im Yellowstone-Nationalpark, Wyoming, Vereinigte Staaten.
Mount Langford ist eine Bergspitze mit einer Höhe von etwa 3.230 Metern in der Absaroka-Kette im Yellowstone-Nationalpark und besteht aus steilen Hängen sowie freigelegten Felsformationen. Die Gegend um den Berg ist von typischen Hochgebirgsmerkmalen geprägt, die durch vulkanische Geologie und Gletschereinfluss entstanden sind.
Der Berg wurde während der Washburn-Langford-Doane-Expedition von 1870 erklommen, einer der ersten systematischen Erkundungen der Region Yellowstone. Diese Expedition trug wesentlich zur Anerkennung des Gebiets als Nationalpark bei und legte den Grundstein für seine spätere Gründung im Jahr 1872.
Der Berg ist nach Nathaniel P. Langford benannt, dem ersten Superintendent des Yellowstone-Nationalparks, und verbindet die Geschichte der frühen Parkentwicklung mit den Landschaften, die Besucher heute sehen. Der Name erinnert an die Personen, die diese Region erkundeten und zum Schutz des Parks beitrugen.
Der Aufstieg erfordert fortgeschrittene Kletterfähigkeiten und angemessende Ausrüstung, da die Route über exponierte Felspartien führt und Routenfindung schwierig sein kann. Wetterbedingungen ändern sich schnell in dieser Höhe, daher sollten Bergsteiger auf plötzliche Stürme und starke Winde vorbereitet sein.
Von der Spitze aus kann man über das Yellowstone-Becken bis zu den Wind River Mountains blicken, wobei die fernen Bergrücken wie ein raues Dach erscheinen. Diese Fernsicht bietet einen seltenen Überblick über die geologische Vielfalt des gesamten Yellowstone-Plateaus.
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