Firehole Falls, Wasserfall im Yellowstone Nationalpark, Vereinigte Staaten
Der Firehole Falls ist ein Wasserfall im Yellowstone Nationalpark, der etwa 12 Meter über vulkanisches Gestein in einen tiefen Canyon stürzt. Der Sturz erzeugt eine senkrechte Kaskade, die von steilen Rhyolith-Felswänden umgeben ist.
Der Wasserfall wurde 1871 von Leutnant Gustavus Doane während einer Expedition dokumentiert, die die vulkanischen Formationen des Canyons erforschte. Diese frühe Vermessung half, die geologischen Merkmale des Yellowstone bekannt zu machen.
Der Bachlauf wurde ab 1889 mit verschiedenen Forellenarten besetzt, was ihn in den Augen der frühen Besucher zu einem bedeutsamen Ort für die Fischerei machte. Diese Einführung nicht heimischer Arten prägte die Wahrnehmung des Gewässers und zog Angler aus der Region an.
Der Zugang erfolgt über den einseitigen Firehole Canyon Drive, der von der Hauptstraße zwischen Madison Junction und Old Faithful abzweigt. Die Straße selbst bietet mehrere Aussichtspunkte und ist eine beliebte Route für Besucher, die den Fluss und die Felsformationen sehen möchten.
Der Wasserfall wirkt als natürliche Barriere und verhindert, dass Forellen stromaufwärts schwimmen, wodurch unterschiedliche Fischpopulationen in verschiedenen Abschnitten des Flusses entstehen. Diese geografische Trennung schuf zwei unterschiedliche ökologische Zonen im gleichen Gewässer.
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