Gibbon Falls, Wasserfall im Yellowstone Nationalpark, USA
Gibbon Falls ist ein Wasserfall im Yellowstone-Nationalpark, der über eine Felswand von etwa 26 Metern Höhe hinabstürzt. Das Wasser erzeugt weiße Gischt, die von mehreren Aussichtspunkten entlang des Wanderwegs sichtbar ist.
Der Wasserfall entstand durch geologische Formationen, die bei einem massiven vulkanischen Ausbruch entstanden, der vor etwa 631.000 Jahren die Yellowstone-Caldera bildete. Diese vulkanischen Gesteine prägen bis heute das Aussehen und die Struktur der Landschaft.
Die amerikanischen Ureinwohner der Region integrierten den Klang und die Kraft der Gibbon Fälle in ihre mündlichen Überlieferungen über Yellowstone.
Der Zugang erfolgt über einen kurzen Wanderweg von etwa einer halben Meile Hin- und Rückweg vom Parkplatz mit Aussichtspunkten am Wegesrand. Die beste Zeit zum Fotografieren ist am Morgen, wenn das Licht die Gischt besonders gut beleuchtet.
Die Gewässer unterhalb des Wasserfalls beherbergten einst die arktische Äsche, einen seltenen Fisch, der heute in geringen Beständen noch im Gibbon River zu finden ist. Diese reliktäre Population zeigt die ökologischen Veränderungen des Ökosystems über Jahrzehnte.
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