Montana State University, Öffentliche Forschungsuniversität in Bozeman, Vereinigte Staaten.
Die Montana State University ist eine öffentliche Forschungsuniversität in Bozeman im Bundesstaat Montana und erstreckt sich über ein weitläufiges Areal mit mehreren Forschungseinrichtungen, Hörsälen, Laborgebäuden und Studentenwohnheimen nahe den Rocky Mountains. Sie bietet 250 Studienprogramme in neun Fakultäten an, darunter Ingenieurwesen, Landwirtschaft, Wirtschaft, Kunst, Naturwissenschaften, Pflege und Pädagogik.
Die Hochschule nahm 1893 als Agricultural College of the State of Montana ihren Betrieb auf und erhielt durch einen Gesetzgebungsakt im Jahr 1965 ihren heutigen Namen. Seitdem hat sie sich von einer auf Landwirtschaft spezialisierten Einrichtung zu einer breit aufgestellten Forschungsuniversität entwickelt.
Das Museum of the Rockies auf dem Gelände zeigt eine umfangreiche Sammlung von Dinosaurierfossilien und Gegenständen der amerikanischen Ureinwohner aus der Region der nördlichen Rocky Mountains. Besucher können hier die paläontologische Geschichte der Gegend nachvollziehen und erfahren, wie frühere Kulturen in dieser bergigen Landschaft lebten.
Der Campus liegt in der Nähe des Stadtzentrums von Bozeman und ist über mehrere Eingänge erreichbar, wobei die Hauptgebäude im zentralen Bereich gruppiert sind. Das Gelände ist größtenteils eben und für Fußgänger und Radfahrer zugänglich, mit markierten Wegen zwischen den Fakultätsgebäuden.
Forschungslabore auf dem Gelände untersuchen thermische Biologie anhand von Proben aus den geothermischen Quellen des nahe gelegenen Yellowstone-Nationalparks. Diese Arbeit hilft Wissenschaftlern zu verstehen, wie Lebensformen unter extremen Temperaturbedingungen existieren können.
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