Lake Great Falls, Ehemaliger Gletschersee in Zentral-Montana, Vereinigte Staaten
Lake Great Falls war ein Gletschersee in Zentralmontana, der sich zwischen Cut Bank und Holter Lake erstreckte. Die Wassermassen füllten ein großes Becken, das heute nur noch in geologischen Schichten und alten Uferspuren nachweisbar ist.
Der See entstand vor etwa 15.000 Jahren, als das Laurentide-Inlandeis den Missouri River blockierte und ein riesiges Wasserbecken bildete. Nach mehreren Jahrtausenden brach der Eisdamm zusammen und das Wasser strömte in einer katastrophalen Flutung ab.
Die geologischen Formationen und Sedimentschichten des Great Falls Sees liefern Wissenschaftlern Informationen über Klimamuster während der letzten Eiszeit.
Die Spuren des ehemaligen Sees sind heute hauptsächlich für Geologen und Forscher von Interesse, die alte Uferleinien und Sedimentablagerungen in der Landschaft studieren. Besucher können diese Merkmale mit fachkundiger Anleitung erkennen, auch wenn sie ohne Erklärung leicht übersehen werden.
Die Entleerung des Sees hinterließ ein spektakuläres Merkmal namens Shonkin Sag, einen tiefen Schmelzwasserkkanal, der sich durch die Highwood Mountains erstreckt. Dieser geologische Schnitt zeigt die enorme Kraft der Wasserbewegung, die die Landschaft formte.
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