Misty Fjords National Monument, Wildnisgebiet in Ketchikan Gateway Borough, Alaska.
Dieses Denkmal erstreckt sich über mehr als zwei Millionen Hektar wilder Natur mit dramatischen Fjorden, steilen Granitfelsen und dichten Küstenwäldern aus Sitka-Fichten und westlichen Zedern. Die Landschaft wird durch Tausende von kleinen Inseln und verzweigten Wasserwegen geprägt, die ein komplexes Netzwerk von Buchten und Kanälen bilden.
Das Gebiet wurde 1978 von Präsident Jimmy Carter zum Nationaldenkmal erklärt und damit ein großes Stück Wildnis unter Schutz gestellt. Diese Entscheidung folgte wachsendem Bewusstsein für die Notwendigkeit, die letzten unberührten Küstenlandschaften Alaskas zu bewahren.
Für die Tlingit und andere indigene Völker der Region war dieses Land seit Jahrtausenden ein wichtiger Lebensraum und Ressource. Heute sehen Besucher überall Spuren dieser Verbindung zur Natur, die in der Art widergespiegelt wird, wie die Küstengemeinschaften das Gebiet nutzen und schützen.
Das Gebiet ist nur mit dem Flugzeug oder Boot von Ketchikan aus erreichbar, da keine Straßen hierher führen. Besucher sollten sich auf feuchte und wechselhafte Wetterbedingungen einstellen, die typisch für die Südostküste Alaskas sind.
Das Gebiet beherbergt eine der größten Konzentrationen von Gezeitengletscher in Nordamerika, die sich direkt ins Meer kalben. Diese ständig beweglichen Eisformationen bieten einen seltenen Blick auf dynamische geologische Prozesse, die anderswo kaum zu beobachten sind.
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