Alaska Panhandle, Küstenregion in Alaska, Vereinigte Staaten.
Südostaalaska erstreckt sich über etwa 480 Meilen entlang der Pazifikküste und prägt sich durch Tausende von Inseln, tiefe Fjorde und den ausgedehnten Tongass-Wald aus. Die Landschaft wird von Gletschern geprägt, die sich ins Wasser erstrecken und das Bild dieser rauen Küstenlandschaft bestimmen.
Russische Pelztierjäger gründeten hier in den 1790ern die ersten Siedlungen, bevor die Vereinigten Staaten das Territorium 1867 von Russland kauften. Die Übernahme durch die USA brachte große Veränderungen für die Region und ihre angestammten Bewohner.
Die Tlingit, Haida und Tsimshian Völker prägen das Leben hier durch ihre Kunstwerke, Zeremonien und Versammlungen, die man in den Gemeinden sehen kann. Diese Traditionen sind im Alltag der Region lebendig und spiegeln sich in Architektur, Kunsthandwerk und lokalen Festen wider.
Die meisten Orte sind nicht durch Straßen verbunden, daher spielen Fähren des Alaska Marine Highway Systems und kleine Flugzeuge eine zentrale Rolle für die Fortbewegung. Mit guter Planung lassen sich mehrere Gemeinden auf einer Reise besuchen, wobei die Fähren auch Autos und Ausrüstung transportieren können.
Mit der größten Sammlung von Gezeitengletscher Nordamerikas setzt diese Region ein Naturphänomen in Szene, das selten am anderen Ende des Kontinents vorkommt. Der Anblick dieser Gletscher, die direkt ins Meer kalben, gehört zu den einprägsamen Merkmalen jedes Besuchs.
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