Bergmann Hotel, Hotel in den Vereinigten Staaten
Das Bergmann Hotel ist ein dreistöckiges Wohnhotel aus dem Jahr 1913 in Juneau, das ursprünglich 50 Zimmer mit modernen Annehmlichkeiten wie Dampfheizung und fließend Wasser in jedem Zimmer bot. Das Gebäude behält seinen ursprünglichen funktionalen Charakter mit einfachen Zimmern, gemeinsamen Badeanlagen auf jeder Etage und gemeinsamen Wasch- und Wohnbereichen.
Marie E. Bergmann, eine deutsche Einwanderin, eröffnete das Hotel im Dezember 1913 nach Jahren in der Hotel- und Bergbaubranche Juneau. Sie starb 1918, doch das Hotel wurde weitergeführt und diente Generationen von Arbeitern als erschwingliche Unterkunft, bis es 2017 geschlossen wurde.
Das Hotel war Treffpunkt für Arbeiter und Bergleute, die hier vorübergehend lebten und sich austauschten. Die schlichten Zimmer und gemeinsamen Badeanlagen spiegelten die praktische Lebensweise der frühen Minenarbeiter wider.
Das Hotel befindet sich in fußläufiger Nähe zu Innenstadt-Geschäften, Restaurants und dem Hafen, was es praktisch für die Erkundung macht. Der Zugang ist einfach, und Besucher können die schlichte Architektur von außen betrachten oder die Halle betreten, um historische Fotos und Informationen über die Gründerin zu sehen.
Marie Bergmann war eine verwitwete deutsche Einwanderin, die ganz allein dieses Hotel baute und damit in einer rauen Grenzstadt eine unabhängige Geschäftsfrau wurde. Obwohl sie nur wenige Jahre das Hotel leitete, bevor sie 1918 starb, bleibt sie in Juneaus Gedächtnis als eine der beliebtesten und respektiertesten Frauen ihrer Zeit.
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