Juneau, Hauptstadt im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten
Juneau, die Hauptstadt Alaskas, liegt im Südosten des Bundesstaates am Gastineau Channel und wird von bewaldeten Bergen umgeben, die bis über 1200 Meter aufragen. Über der Stadt erstreckt sich das Juneau-Eisfeld, aus dem mehr als 30 Gletscher in die Täler fließen und die Landschaft prägen.
Zwei Goldsucher, Richard Harris und Joe Juneau, entdeckten 1881 Goldvorkommen in dieser Gegend und verwandelten das Fischereirevier der Tlingit in ein Bergbaulager. Als Alaska 1959 Bundesstaat der USA wurde, übernahm die Stadt die Funktion der Hauptstadt von Sitka.
Einheimische verbinden Elemente der Tlingit-Kultur mit der Geschichte der Goldgräber, die sich in öffentlichen Festen, Kunstgalerien und lokalen Märkten zeigen. Besonders im Frühling kommen Musiker und Tänzer aus ganz Alaska hierher, um gemeinsam traditionelle und moderne Stücke aufzuführen und das kulturelle Erbe lebendig zu halten.
Reisende erreichen die Stadt ausschließlich per Flugzeug oder Schiff, da keine Straßenverbindung zu anderen Orten in Alaska existiert. Wanderwege und Bootsausflüge hängen stark vom Wetter ab, daher empfiehlt es sich, flexible Pläne zu haben und warme Kleidung für wechselnde Bedingungen mitzubringen.
Die Stadtgemeinde umfasst eine Fläche von mehr als 8400 Quadratkilometern und ist damit flächenmäßig die zweitgrößte Gemeinde der Vereinigten Staaten. Trotz dieser Ausdehnung liegt fast die gesamte Bevölkerung konzentriert am Wasser, während der Großteil des Gebiets aus unbewohnter Wildnis besteht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.