Sacred Headwaters, Gebirgseinzugsgebiet-Ökosystem im nördlichen British Columbia, Kanada.
Das Sacred Headwaters ist ein subalpines Becken in Nordbritisch-Kolumbien, wo drei große Flüsse ihren Ursprung haben: der Skeena, der Nass und der Stikine. Das Gewässersystem unterstützt große Lachspopulationen und ist von hohen Bergen und alpinen Lebensräumen geprägt.
2004 erhielt Royal Dutch Shell die Genehmigung zur Kohlemethanentwicklung über ein großes Gebiet, zog sich aber 2012 nach starkem Widerstand zurück. 2015 erwarb die Regierung von Britisch-Kolumbien alle Kohlelizenzen und sicherte das Gebiet damit vor zukünftigen Bergbauvorhaben.
Der Tahltan First Nation hat tiefe Verbindungen zu diesem Land, das sie Klabona nennen, und setzt sich aktiv für den Schutz vor industrieller Ausbeutung ein. Der Name und die Verknüpfung mit der indigenen Bevölkerung prägen bis heute das Verständnis dieses Gebiets.
Das Gebiet ist remote und erfordert gute Vorbereitung sowie angemessene Ausrüstung für alpines Wandern und raue Wetterbedingungen. Der beste Zugang erfolgt über geführte Expeditionen oder in Zusammenarbeit mit lokalen Guides, die die terrain und Sicherheitsbedingungen kennen.
Grizzlybären, Bergschafe, Karibus und Bergziegen leben in diesem Gebiet, wo Lachse über 400 Kilometer vom Pazifik aufwärts schwimmen, um zu laichen. Diese lange Wanderung machen die Region zu einem Ort außergewöhnlicher Tierwelt und Ökosystem-Vernetzung.
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