LeConte-Gletscher, Gezeitengletscher im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten.
LeConte Glacier ist ein Gezeitenwassergletscher in Südostlaske, der vom Stikine-Eisfeld in die LeConte Bay fließt. Der Gletscher erstreckt sich über mehrere Kilometer und fällt regelmäßig massiv ins Meer, wobei große Eisblöcke ins Wasser stürzen.
Ein Offizier der U.S. Navy benannte diesen Gletscher 1887 nach einem kalifornischen Geologen. Die Benennung markierte die erste europäisch-amerikanische Anerkennung dieses Ortes in der Kartografie.
Der Gletscher trägt einen Namen, der bis zu den Tlingit zurückreicht, die ihn Huti nannten und mit einer mythologischen Vogelgestalt verbanden, deren Flügelbewegungen Donnergeräusche erzeugten. Für die lokale Bevölkerung bleibt dieser Ort ein Ort, an dem sich die Natur in sichtbarer und kraftvoller Weise offenbart.
Der Gletscher ist von Wrangell aus am besten zu erreichen, wo Bootstouren angeboten werden, die mehrere Stunden dauern. Das Wasser kann rau sein und die Jahreszeit bestimmt, wann Besuche möglich sind.
Der Gletscher erzeugt sogenannte Shooter-Eisberge, die aus großen Tiefen aufsteigen und sich explosiv an der Oberfläche ablagern. Diese unterirdischen Prozesse unter dem Wasser machen diesen Ort zu einem besonders dynamischen Naturschauplatz.
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