Junction Sheep Range Provincial Park, Provinzpark in British Columbia (Kanada)
Junction Sheep Range Provincial Park ist ein großes Schutzgebiet in Zentralbritisch-Kolumbien, wo sich die Chilcotin- und Fraserflüsse treffen. Die Landschaft besteht aus offenen Grasländern, tiefen Schluchten und markanten Felsformationen wie Hoodoos, wobei die Flüsse durch Canyonwände fließen.
Das Gebiet wurde 1995 zum Provinzpark erklärt, um eine Herde kalifornischer Dickhornschafe zu schützen. Die Region war Heimat indigener Völker für Jahrtausende und erlebte später Siedlung durch Rancher und Goldgräber im späten 19. Jahrhundert.
Die Gegend war über Jahrtausende Heimat der Secwepemc und Chilcotin, die an den Flüssen kampierten und ihre Spuren hinterließen. Heute nutzen indigene Fischer noch immer diese Gewässer auf traditionelle Weise und zeigen damit die Verbindung zwischen Land und Volk, die bis heute anhält.
Die Zufahrtsstraße ist ungeteert und erfordert vorsichtige Fahrtweise, besonders bei schlechtem Wetter oder wenn Lastkraftwagen unterwegs sind. Der Zugang ist von April bis November für Motorfahrzeuge geöffnet, Zeltplätze sind nicht vorhanden und Hunde müssen unter Kontrolle gehalten werden.
Etwa 500 kalifornische Dickhornschafe leben hier in der größten nicht-wandernden Population weltweit und sind von Klippen umgeben, die ihnen vor Raubtieren schützen. Ein Denkmal in dem Park erinnert an zwei Tierschützer, die 1986 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kamen, während sie die Lebensräume der Schafe sicherten.
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