Quesnel Lake, Gletschersee in British Columbia, Kanada.
Der Quesnel Lake ist ein gletschergespriesenes Gewässer in British Columbia, das sich etwa 100 Kilometer erstreckt und eine Oberfläche von etwa 266 Quadratkilometern bedeckt. Das Becken liegt auf etwa 728 Metern Höhe und weist steile Ufer mit alpinen Landschaften auf.
Der See wurde von frühen Siedlern und Handelsrouten bekannt gemacht, die seine tiefe Gestalt für die Navigation in der Region nutzten. Eine bedeutende Veränderung trat 2014 auf, als der Rückhalt der Mount-Polley-Mine fehlschlug und Material in das Wasser gelangte.
Die Carrier-Völker nutzten diesen See seit langem und entwickelten enge Bindungen zu seinen Gewässern. Das Wasser und die umliegende Landschaft spielen eine wichtige Rolle in ihren traditionellen Lebensweisen und Geschichten.
Besucher können mit Booten, Flugzeugen oder Hubschraubern anreisen, wobei mehrere Unterkünfte an der Küstenlinie zur Verfügung stehen. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Mai bis September, wenn die Bedingungen für Wassertransporte am günstigsten sind.
Mit einer Tiefe von etwa 511 Metern handelt es sich um den tiefsten See in British Columbia und einen der tiefsten Fjordseen weltweit. Diese außergewöhnliche Tiefe schafft einzigartige Bedingungen für Temperatur und Ökosysteme, die in solch extremen Umgebungen selten sind.
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