Whitehorse, Territoriale Hauptstadt in Yukon, Kanada
Whitehorse ist die Hauptstadt des Yukon-Territoriums in Kanada und liegt an beiden Ufern des Yukon-Flusses, umgeben von bewaldeten Bergen. Die Gebäude verteilen sich über ein weites Tal, in dem die Straßen weitläufig und gerade verlaufen und die meisten Häuser niedrige Holzkonstruktionen sind.
Die Siedlung entstand 1897 während des Klondike-Goldrauschs als Zwischenstopp für Reisende auf dem Weg zu den Goldfeldern. Nachdem die Eisenbahn im Jahr 1900 ankam, wurde der Ort ein dauerhafter Knotenpunkt und später im Jahr 1953 zur Hauptstadt des Territoriums ernannt.
Der Name stammt von den weißen Stromschnellen im Fluss, die frühe Reisende an die Mähne eines galoppierenden Pferdes erinnerten. Heute versammeln sich Bewohner häufig in den Cafés und Studios der Innenstadt, wo sich eine kleine Gemeinschaft von Künstlern und Handwerkern entwickelt hat.
Die meisten Einrichtungen liegen in Gehweite voneinander entfernt, wobei die Hauptstraßen sich vom Flussufer aus erstrecken. Im Winter können die Temperaturen stark fallen, daher sollte man warme Kleidung und festes Schuhwerk für Schnee und Eis mitbringen.
Der Ort liegt direkt am Polarkreis und bietet im Sommer fast durchgehende Helligkeit, während die Winternächte sehr lang werden. Viele Straßenschilder tragen sowohl französische als auch englische Aufschriften, obwohl Englisch im Alltag überwiegt.
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