Yukon, Territorium im Nordwesten Kanadas
Yukon ist ein Gebiet im Nordwesten Kanadas, wo sich Gebirgszüge, Wälder, Tundra, Flüsse und Seen auf einer großen Fläche ausdehnen. Die Landschaft wechselt zwischen tiefen Tälern, sanften Hügeln und weiten offenen Ebenen, die im Sommer grün und im Winter unter Schnee begraben sind.
Die Goldsucher kamen Ende des 19. Jahrhunderts hierher und verwandelten das dünn besiedelte Gebiet in eine Region voller Lager und Siedlungen. Viele blieben nur kurz, doch einige Ortschaften entstanden dauerhaft und prägen die Region bis heute.
Die First Nations leben hier weiterhin nach ihren eigenen Bräuchen und man kann an vielen Orten ihre Handwerkskunst, ihre Erzähltraditionen und ihre Zeremonien erleben. Im Alltag spürt man den starken Bezug zur Natur, der sich in der Art zeigt, wie Menschen mit der Landschaft umgehen und sie respektieren.
Eine Hauptstraße führt aus British Columbia hierher und verbindet die größeren Orte miteinander, während ein Flughafen in der Nähe von Whitehorse den Zugang aus der Luft ermöglicht. Die Entfernungen sind groß und das Wetter wechselt schnell, daher lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen und auf Kälte vorbereitet zu sein.
Im Sommer geht die Sonne fast gar nicht unter und taucht die Landschaft in ein dauerhaftes Dämmerlicht, das Mitternachtslicht genannt wird. Im Winter kehrt sich das um und die Nacht bleibt lange bestehen, was gute Bedingungen für das Beobachten von Polarlichtern schafft.
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