Mount Saint Elias, Berggipfel im Wrangell-St. Elias Nationalpark, Alaska
Der Mount Saint Elias ist ein 5.489 Meter hohes Bergmassiv an der Grenze zwischen Alaska und Yukon, dessen Gipfel im Norden des Wrangell-St. Elias-Nationalparks von Schnee bedeckt ist. Der Berg erhebt sich steil aus der Taan-Fjord und nimmt eine markante Stellung in diesem Küstengebirge ein.
Der dänische Seefahrer Vitus Bering erblickte 1741 den Mount Saint Elias vom Schiff aus und markierte damit die europäische Entdeckung dieses Gipfels. Der Berg wurde später zu einem wichtigen Bezugspunkt für Kartographen und Forscher, die die Küste Nordamerikas erkundeten.
Die Tlingit nannten den Berg Yaas'éit'aa Shaa, was "Berg hinter der Icy Bay" bedeutet, und nutzten ihn als Orientierungspunkt auf ihren Routen entlang des Copper River.
Zum Besteigen dieses Gipfels sind umfangreiche Kletterausbildung und spezialisierte Ausrüstung erforderlich, sowie eine sorgfältige Überwachung der Wetterbedingungen. Die Nähe zum Pazifik bedeutet, dass Stürme schnell aufziehen können und Besuchende die beste Zeit für einen Aufstieg sorgfältig planen müssen.
Der Berg zeigt die steilste Höhenerstellung in Nordamerika und steigt von Meereshöhe bis zum Gipfel über nur 16 Kilometer an. Diese extreme Steilheit macht den Berg visuell beeindruckend und trägt zu seinen herausfordernden Bedingungen bei.
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