Mount Alverstone, Berggipfel in den Saint-Elias-Bergen, Alaska und Yukon
Der Mount Alverstone ist ein Berg in der Saint-Elias-Gebirgskette, der die Grenze zwischen Alaska und dem Yukon-Territorium bildet. Mit seiner Höhe prägt er die Landschaft dieser abgelegenen Bergregion zwischen den beiden Ländern.
Benannt 1908 nach Lord Richard Everard Webster Alverstone, Lord Chief Justice von England 1900–1913 und US-Grenzkommissar 1903, dessen Stimme in der Alaska-Grenzkommission gegen die kanadischen Ansprüche entschied. Die Erstbesteigung gelang 1951 Walter Woods Expedition, die auch die erste Besteigung des Mount Hubbard schaffte; bei der Rückkehr erfuhr Wood, dass seine Frau Foresta und seine Tochter Valerie bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe ums Leben gekommen waren.
Der 1908 vergebene Name ehrt Lord Richard Everard Webster Alverstone, von 1900 bis 1913 Lord Chief Justice of England. Er saß in mehreren Schiedskommissionen, darunter jener zum Streit um die Beringsee-Pelzrobben, und als US-Grenzkommissar gab 1903 seine Stimme im Alaska-Grenzstreit den Ausschlag gegen die kanadischen Ansprüche. Der Gipfel trägt zudem die Bezeichnung Boundary Peak 180.
Die Gegend ist nur in den wärmeren Monaten zugänglich und erfordert Gletscherfahrung sowie richtige Höhentechnik. Exkursionen werden normalerweise durch die zuständigen Nationalparks im Alaska- und Yukon-Gebiet organisiert.
Der Gipfel ist Grenzpunkt 180, an dem die Grenze zwischen Alaska und Yukon scharf abknickt: nach Süden zum Alaska Panhandle und nach Westen zum Mount Saint Elias. Der Berg bildet mit dem 3 km entfernten Mount Hubbard und dem Mount Kennedy ein Massiv.
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