Sambaa K’e, Indigene Gebietssiedlung in den Nordwest-Territorien, Kanada.
Sambaa K'e ist eine kleine Siedlung an den Ufern des Trout Lake in der Region Dehcho der Nordwest-Territorien. Das Dorf liegt auf etwa 500 Metern Höhe und ist von Wäldern umgeben, die sich bis zum Horizont erstrecken.
Die Siedlung begann als Handelsposten Ende des 18. Jahrhunderts, als die Gegend wegen ihrer reichen Pelzressourcen von Handelsunternehmen genutzt wurde. Das Original-Dorf wurde später Trout Lake genannt, behielt diesen Namen aber erst 2016, als man zur Indigenous-Bezeichnung Sambaa K'e wechselte.
Die Sambaa K'e First Nation bewahrt ihre Sprache und Traditionen aktiv. Die Gemeinde wird von Einwohnern geprägt, die ihre kulturellen Praktiken an die nächste Generation weitergeben.
Der Zugang erfolgt mit Charter-Flugzeugen oder über Winterstraßen, da es keine permanente Straßenverbindung gibt. Vor Ort gibt es ein kleines Geschäft, eine Klinik und einen saisonalen Unterkunftsbetrieb für Besucher.
Das Dorf ist völlig vom Rest des Landes abgeschnitten und verlässt sich stark auf seine örtliche Infrastruktur. Die Flugpiste und die saisonalen Eisstraßen sind das Lebensader der Gemeinde für den Transport von Waren und Menschen.
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